#60 - cerascreen Gesundheitsfestival 2026: Kognitive Leistungsfähigkeit mit Karen Plättner + Kurt Banse
Shownotes
In dieser Episode sprechen Karen Plättner + Kurt Banse von Olympic Coach darüber, was kognitive Leistungsfähigkeit ausmacht und welche Faktoren unser Denken und unsere mentale Performance beeinflussen. Dabei geht es unter anderem um Aufmerksamkeit, Informationsverarbeitung und was wir für unseren eigenen Alltag mitnehmen können.
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: herzlich willkommen zum nächsten Vortrag unseres cerascreen Gesundheitsfestivals. Ich freu mich sehr, dass Sie dabei sind. Wir widmen uns heute einem Thema, das uns alle betrifft, ganz gleich ob im Beruf, im Sport oder im Alltag. Es geht um die kognitive Leistungsfähigkeit, denken wie ein Geistesblitz und mentale Gesundheit. Viele von uns investieren viel Zeit in ihre körperliche Gesundheit, aber unser wichtigstes Organ für Konzentration, Entscheidung, Kreativität ist unser Gehirn. Darum geht's heute und zu Gast haben wir Karen Flettner und Kurt Banse, die Gründer von Olympic Coach. Ihr Ansatz basiert auf der Überzeugung, dass alles im Kopf beginnt, denn das Gehirn ist das Steuerzentrum für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und persönliche Entwicklung. Karen und Kurt, schön, dass ihr da seid und dass ihr Teil des Festivals seid. Die virtuelle Bühne gehört euch. Viel Spaß. Herzlichen Dank. Danke. Du beginnst.
Ja, ich: darf 'n bisschen was erzählen. Woher kommt Bewango? erst mal freu ich mich, heute hier sein zu können und, Impulse zu setzen zu dem Thema kognitive Leistungsfähigkeit und alles, was daraus resultiert. ich war lange Zeit in der deutschen Skinationalmannschaft als Athlet, als Skilangläufer, bei Olympiaden und Weltmeisterschaften mit dabei, habe Skilanglauf betrieben und Skilanglauf ist halt ein, wie soll ich's formulieren, eine, eine Sportart, die viel mit Laufen zu tun hat, viel mit Wald zu tun hat, viel mit Natur zu tun hat, was natürlich wunderschön ist, was aber, wenn die Witterungsverhältnisse so sind, wie wir sie uns nicht wünschen mit Sturm und Regen oder Hagel oder, oder Kälte, dass man eben viel mit seinen Gedanken irgendwo anders ist, und, nicht, glaube ich, an der Leistungsfähigkeit, ähm arbeitet oder den Gedanken halt führt.
Am Ende meiner Karriere, hab ich dann, war ich, hab ich noch vier Jahre: Eishockey gespielt in der Bundesliga und, habe dann so 'ne Mannschaftssportart kennengelernt und habe, nachdem ich mich sehr viel mit Psychologie und Sportwissenschaft auseinandergesetzt habe an den Universitäten, dieses zu meinem Hauptthema gemacht. Die Leistungsfähigkeit, und wie kann man mit der Leistungsfähigkeit halt umgehen? Nichts im Hinblick ist etwas gut oder schlecht, weil ich bin ein absoluter Verfechter, von Salutogenese. Wir haben einen Zustand. Dieser Zustand ist im Prinzip, aufgrund der Normalitätsskala, manchmal vielleicht sehr gut und manchmal vielleicht nicht so, wie wir uns das eigentlich wünschen.
Aber diese, diese Klassifizierung hat mich dazu bewogen, mal objektiv zu überprüfen Wie sieht es denn mit der kognitiven Leistungsfähigkeit aus: außerhalb dieses sogenannten Intelligenztestes? Und, in der Neuzeit ist so ein, ist ein, ein geflügeltes Wort, die sogenannte fluide Intelligenz, die immer mal wieder bezeichnet wird, zu dem Thema: Ist etwas gut oder ist es etwas schlecht? Und dann wird immer wieder noch gesagt, wir müssen uns darüber unterhalten, wie es mit der Intelligenz halt ist. Aber was ist eigentlich die fluide Intelligenz? Inwieweit bestimmt das etwas? War so eine der großen Fragen, die für mich, von Relevanz waren. in den 1990er Jahren habe ich mich dann schon sehr viel mit Testverfahren beschäftigt, Testverfahren zum, in, zum Bereich der, der Leistungsfähigkeit, und sind dann Anfang 2000er Jahre dann in die digitale Welt halt eingestiegen.
Über diese digitale Welt: haben wir dann viele Dinge gesehen, die für uns relevant sind und die auch in der Befragung von Weltklasseathleten und Weltklassetrainern, was so, große Parameter sind, für die Leistungsfähigkeit, physisch und auch psychisch, und haben darauf Testverfahren entwickelt und, konzipiert. Diese Testverfahren haben wir dann relativ einfach aufgebaut, sodass wir mit einer Ein-Stunden-Test, einen Athleten bekommen, der, oder bekamen, der, uns sehr viel Aufschluss darüber gegeben hat, welche, welche Parameter Normal sind oder normiert sind und welche eben nicht und haben das dann mit den Anforderungsprofilen überprüft.
Dieses haben wir überprüft über biochemische Daten und da sind wir ja heute gerade bei: cerascreen, die sehr, sehr wichtig sind und sehr viel Aufschluss geben, über, über die Leistungsfähigkeit und natürlich halt auch über PET MRTs, wo wir Fragestellungen definiert haben und dann Ergebnisse rausbekommen. Und haben Anfang der 2000er Jahre schon Trainingsver-- Also erst die Diagnostik gemacht, aus der Diagnostik und sind klar erkannt, was sind so verschiedene Parameter, die eine Leistungsfähigkeit halt definieren. Und dann haben wir sie interveniert, also, Interventionsverfahren entwickelt, um diese Parameter zu verstärken und zu verbessern.
Dieses natürlich erst mal im Anfang, mit, mit Hochleistungssportlern, weil da der vermeintliche, Wert, am dringendsten gewesen ist, was sich aber schon Mitte, 2010, verändert hat, weil die psychischen Erkrankungen oder die psychischen: Gesundheitszustände, massiv sich verschlechtert haben.
Und wir hatten dann, 2020 oder 21 schon eine Studie gemacht, mit einer großen deutschen Krankenkasse, einem großen deutschen Transportunternehmen, so möchte ich es mal nett formulieren, wird jetzt, umfirmiert, und bekommt ein neues Logo, und natürlich auch einen neuen Namen. und da haben wir festgestellt, unter anderem hat auch festgestellt, dass, siebenundvierzig Prozent der Menschen, die dort gearbeitet haben, in einem wirklich sehr hohen psychischen Belastungszustand gearbeitet haben, objektiv im Burn-out gewesen sind, aber trotzdem weiterhin zur Arbeit gegangen sind und haben es dann über ein Interventionsverfahren, nach drei Monaten ohne psychotherapeutische Arbeit klar und unmissverständlich, um zweiundvierzig Prozent reduziert Das hat uns wiederum,: einen, einen großen Input gegeben darüber, wie sieht es mit der Leistungsfähigkeit nicht nur bei, bei Hochleistungssportlern aus, sondern halt auch bei jedem wundervollen Menschen, der im Arbeitsprozess da drin ist und sich überfordert fühlt.
Und das war im Prinzip der Grund auch für Karen, jetzt ein bisschen was darüber erzählt, was, mit Bewango, diesem System, funktioniert, wie es funktioniert und wo die Reise hingehen soll und ich freue mich nachher auf den Austausch noch. Herzlichen Dank. Ja, so, ich darf übernehmen. , kurt hat vorhin schon so schön gesagt, es geht heute, ich sag mal, euch. Und, ich erkläre euch Bewango und ich möchte euch aber erst einmal dazu einladen, euch um diese Frage mal kurz Gedanken zu machen und mal abzutauchen was bedeutet für Sie: persönlich ein gutes Leben? Bitte einen kleinen Moment Zeit nehmen. Mal gucken, welche Bilder da in Ihrem Kopf entstehen. Und zwar könnte es ja sein: Familie, ja, für viele beginnt das nämlich genau hier, ne, dass wir Zeit mit unseren Lieben verbringen können, oder Freunde, dass wir uns mit Freunden treffen, uns austauschen können, dass wir einfach Spaß haben. Arbeit, ja, Arbeit. Vielleicht gehört auch die Arbeit dazu, die Sinn und Freude macht, denn es ist schön, wenn wir morgens aufstehen und uns auch auf die Arbeit freuen. Was für ein schöner Tag. Reisen, neue Orte entdecken, schöne Momente erleben, Freiheit erleben, Erinnerungen schaffen. Von einer Reise nimmt man immer etwas mit.
Natur und Ruhe, einfach mal runterzukommen. Ruhe haben, nichts tun. Bewegung und Sport gerne mit Spaß verbunden, ja, den Körper spüren, Energie haben und vor allen Dingen auch Zeit für: sich. Ja. Was ist für euch ein gutes Leben? Sicherlich hat jeder von uns andere Bilder, wie gesagt, im Kopf gehabt. Und genau das macht ja das gute Leben aus, weil es sieht für jeden von uns anders aus. Doch wahrscheinlich hat keiner zuerst an Gesundheit gedacht. Und trotzdem brauchen all diese Dinge eine gemeinsame Voraussetzung. Gesundheit ist kein Selbstzweck. Sie ist nicht das, wonach wir uns jeden Tag sehnen Weil sie ist die Voraussetzung dafür, dass wir ein gutes Leben führen können. Jetzt wissen wir eigentlich so viel und, fragen uns vielleicht auch manchmal: Warum fällt es uns eigentlich so schwer, genau dieses gute Leben zu führen, ja?
Wenn wir doch eben wissen, was uns guttut und wir leben oft ganz anders. So, und das Problem ist eben häufig nicht bei uns selbst, sondern wenn: wir mal unsere Umwelt anschauen, ja, unser Alltag hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und die etwas Älteren von uns haben natürlich auch eine ganz andere Rückschau und können vielleicht mal schauen: Hm, wie war denn das vor zehn, zwanzig, dreißig, vielleicht auch noch mehr Jahren, als wir die Digitalisierung in diesem Fall noch gar nicht hatten? Einfach mal in das denken, was so im Gehirn los war. So. da, deswegen möchte ich euch jetzt mal einladen, einen ganz normalen Tag durchzugehen. Also schauen wir uns mal einen ganz normalen Arbeitstag an. Also: Der Tag beginnt eigentlich voller guter Vorsätze. Heute nehme ich mir Zeit für meine wichtigen Aufgaben.
Könnte ja so der Gedanke sein. Ich arbeite konzentriert, heute mache ich auch mal 'ne richtige Mittagspause. Fällt vielleicht ja manchmal flach. Doch kaum sind wir im Büro angekommen oder haben den Laptop aufgeklappt, beginnt der Alltag. Okay, die ersten E-Mails warten bereits, manche müssen sofort beantwortet werden, andere werfen vielleicht: neue Fragen auf. Doch bevor wir richtig angekommen sind, klingelt das Telefon. Zwischendurch ploppen Teamsnachrichten auf, Chatnachrichten oder WhatsApp-Mitteilungen und jede einzelne dauert nur einige Sekunden und trotzdem unterbrechen sie immer wieder unsere Konzentration. Kommt ein Kollege vorbei, braucht Hilfe, ein Termin verschiebt sich. Ja, neue Aufgaben kommen hinzu. plötzlich streikt der Drucker. Viele Die-Dinge, die uns immer wieder aus der Arbeit herausziehen. So, und dann wächst die To-do-Liste immer weiter. Und von den fünf Aufgaben, die wir vielleicht eigentlich ja morgen erledigen wollten, ist ein ganzer Haufen geworden. So, und am Ende des Tages waren wir den ganzen Tag beschäftigt, haben wir aber oft das Gefühl, dass wir nicht wirklich etwas geschafft haben.
Und genau das ist für viele von uns heute kein Ausnahmezustand. Das ist Alltag.: Vielleicht fühlt sich das für uns inzwischen auch schon ganz normal an. Unser Gehirn muss dabei ununterbrochen jedoch Informationen verarbeiten, Entscheidungen treffen und wieder auf neue Reize reagieren. Genau deshalb lohnt es sich, einmal einen Blick darauf zu werfen, was unser Gehirn oder wie unser Gehirn eigentlich funktioniert. Machen wir mal eine kleine Zeitreise. Stellen wir uns mal vor, hm, die Zeit, als Menschen vor vielen tausend Jahren gelebt haben. Der Alltag war völlig anders als unserer. Die Menschen früher mussten Nahrung finden, Gefahren erkennen und die Familie schützen. Das waren schon sehr viele Herausforderungen, denen sie sich stellen mussten.
Und wenn plötzlich der obligatorische Säbelzahntiger, ne, vor ihnen stand, dann mussten sie ganz schnell entscheiden, das Gehirn Flucht oder Kampf. Und für solche Situationen hat die Evolution unser Gehirn über hunderttausende von Jahren optimiert. Es sollte unser Überleben sichern: und das macht es bis heute sehr gut. Unser Gehirn ist also nicht schlechter geworden. Es arbeitet noch immer nach derselben biologischen Regel wie damals. Doch die Welt, in der es heute arbeiten muss, hat sich in den wenigen Jahrzehnten oder Jahrtausenden, grundlegend verändert. Gerade auch, wenn man mal an die letzten Jahre der Digitalisierung denkt. Ja, und heute: Säbelzahntiger gibt's nicht mehr, aber wir werden häufig unterbrochen und abgelenkt, haben, müssen uns immer wieder konzentrieren. Das heißt, unser Gehirn muss auch nicht zwischen Flucht und Kampf entscheiden, aber eben zwischen E-Mails, Handys, Gespräch oder anderen Dingen. So. Die Welt, in der unser Gehirn heute arbeiten muss, ist komplexer, schneller und vor allen Dingen reizintensiver geworden. Und trotzdem erwarten wir von ihm, dass es jeden Tag richtig gut arbeitet.
Unser Gehirn versucht, all,: alles das immer zu bewältigen. Nicht der Mensch, wie gesagt, ist schwächer geworden, die Anforderungen sind größer geworden. Jetzt schauen wir doch mal, was haben wir denn? Mehr Informationen, mehr Reize, Unterbrechungen, Aufgaben, ja, weniger Pausen, weniger Erholung Das heißt, genau dieses Umfeld verändert das Gehirn und macht es uns manchmal so schwer, uns zu konzentrieren und unsere Arbeit, ich sage mal, ganz souverän hinter uns zu bringen Ein leistungsfähiges Gehirn arbeitet konzentriert, klar und strukturiert. Unter Dauerstress verändert sich jedoch die Arbeitsweise. Nicht von heute auf morgen, das geht eher schleichend und deswegen fällt es uns häufig gar nicht so richtig auf. Wir fa-- merken dann allerdings, wenn wir feststellen, wir können uns nur noch schwer konzentrieren, sind nicht mehr so gelassen und die Motivation bleibt auch weg.
Unser Gehirn: entscheidet. Es ist die Schaltzentrale unseres Lebens und es ist der Dreh- und Angelpunkt aller physischen und psychischen Prozesse Es entscheidet nicht nur darüber, wie wir denken, sondern auch, wie wir fühlen, handeln, lernen, schlafen, essen, mit Stress umgehen und wie wir Entscheidungen treffen Und wenn wir einfach mal schauen, was ist denn der Unterschied zwischen einem konzentrierten und einem nicht konzentrierten, zwischen einem leistungsfähigen und einem erschöpften Gehirn? Sind hier so einige Dinge aufgelistet. Klar, wenn wir konzentriert sind, dann können wir auch unsere Aufmerksamkeit steuern und bleiben bei einem Thema.
Wir kö-können gute Lösungen finden, gelassen reagieren ist ja manchmal heutzutage auch nicht mehr so einfach. Wir können Prioritäten setzen. Das heißt, wir beschäftigen uns dann nicht mit irgendeinem unwichtigen Krempel, sondern machen das, was gemacht werden: muss. Und wir sind auch energiegeladen. Das Gehirn hat Kraft für das, was es lösen möchte. Wenn wir jetzt an das erschöpfte Gehirn denken, dann springen wir die Gedanken häufig hin und her. Wir vergessen vieles. Wir reagieren, statt überlegt zu handeln und die Energie, die wir haben, ist schnell aufgebracht, gebraucht. Das sind so die Unterschiede. Kennt ihr vielleicht auch, wenn ihr mal ausgeschlafen zur Arbeit geht oder ausgeschlafen seid, Urlaub hattet, ne? Ist man ganz anders drauf. So am Ende ist es so Das Wes-Wissen verändert das Leben noch nicht. Wir sind ja nicht dumm. Wir wissen, dass Bewegung wichtig ist. Wir wissen, dass guter Schlaf wichtig ist. Ja? Und trotzdem ändern wir nicht und setzen wir diese Dinge nicht um. Die Frage ist also: Was können wir machen, damit wir unser Gehirn wieder auf Trab bringen?
Denn etwas nur zu wollen, das hilft leider nicht.: Das Einzige, was hilft, ist: machen. Wollen wollen viele, machen ist schon mit etwas mehr verbunden. Die Frage ist also, wie gesagt: Wie bekommt mein Gehirn wieder genügend Energie? Und das ist genau die entscheidende Frage, denn das Gehirn ist fantastisch. Es kann sich immer verändern und es kann auch bis ins hohe Alter neue Nervenzellen bilden. Wenn wir wissen, wie es funktioniert, können wir dafür sorgen, dass es seine Leistungsfähigkeit behält oder zurückgewinnt. Denn ein überlastetes, gestresstes Gehirn ist heutzutage leider kein Ausnahmezustand mehr, sondern es ist für viele von uns, wie vorhin schon gesagt, Alltag und auch für alle: Nicht wir sind das Problem, sondern unser Alltag ist sehr komplex geworden und, wir haben vielleicht nur noch nicht gelernt, in dieser veränderten Zeit der Digitalisierung, richtig mit den vielen Aufgaben und Veränderungen, umzugehen.
Das heißt, das: Gehirn kann sich verändern. Ja? Und genau hier oder genau das ist die schöne Nachricht des Tages. Denn es kann lernen, es kann sich entwickeln und wie gesagt, das bis ins hohe Alter. Wir können uns das vielleicht noch mal als kleines Beispiel, Sie vorstellen, das Gehirn, je besser es vernetzt ist, desto besser arbeitet es. Stellt euch eine große Wiese vor, da ist das Gras hoch. wenn wir etwas Neues lernen, dann sind das so kleine Wege, als wenn jemand mal so einen Pfad durch so eine Wiese geht, geht, so ein kleiner Weg.
Wenn wir etwas häufiger getan haben, wenn wir uns neue Gewohnheiten, auf die wir gleich noch kommen, angeeignet haben, dann fällt das auch unserem Gehirn sehr leicht und das ist erst dann schon wie so eine Autobahn zu sehen. Ja? Fakt noch mal Das Gehirn gibt uns jeden Tag die Chance, neue Verbindungen zu schaffen und alte Gewohnheiten zu verändern, weil das ist ja genau das, was wichtig ist: Viele Menschen scheitern nämlich nicht an dem Vorhaben, weil sie zu wenig wissen, sondern weil sie sich zu viel auf einmal vornehmen. Vielleicht kennen Sie das vom Jahreswechsel. Okay, da wird dann, ein Fitnessstudio gebucht. Die Motivation ist noch groß und dann kommt der Alltag und der fängt wieder an, uns zu fressen. Und irgendwann dann denken wir: "Ja okay, den heutigen Tag kannst du mal einmal ausfallen lassen und, gut, ich mach das dann morgen." Und dann regnet's. Und, aus dem einen Tag oder zwei Tagen, wo wir sagen, machen wir morgen, wird dann nachher eine ganze Woche und zack, ist die Motivation auch schon wieder verschwunden. Ja. Das, was uns hilft, sind am Ende die kleinen Schritte. Es wird einfacher mit kleinen Schritten, weil wir irgendwann gar nicht mehr darüber nachdenken müssen. Dann gehört's nämlich ganz einfach zu unserem Alltag. Und genau das ist das Faszinierende am Gehirn. Was am Anfang noch Überwindung kostet, wird mit jeder Wiederholung ein kleines bisschen leichter.
Und aus einer bewussten Entscheidung wird langsam eine: Gewohnheit. Und genau das ist die Stärke unseres Gehirns. Es möchte uns nämlich das Leben erleichtern und deshalb speichert es alles, was wir regelmäßig machen, als Gewohnheit ab. Und jede gute Gewohnheit, die es abspeichert, ist natürlich ein Geschenk für uns. Und noch mal: Es kostet dann immer weniger Energie. Irgendwann läuft es von selbst und die kleinen Entscheidungen, die wir Tag für Tag wiederholen, das sind die guten Entscheidungen. Also Gewohnheiten, gute Gewohnheiten verändern unser Leben positiv. So, warum scheitern wir jetzt noch an unseren Vorsätzen?
Die guten Vorsätze sind ja da. So ist das ja nicht. Die Umsetzung ist eben häufig schwierig, weil wir dauernd abgelenkt sind und täglich irgendwie gefühlt unendlich viele Aufgaben zu erfüllen haben. Selbst am Wochenende stehen viele Aufgaben an. Wir sind dauernd beschäftigt und da verlieren wir uns selbst, verlieren wir schon mal das aus den Augen, was uns eigentlich guttut, denn: wir wissen ja, Bewegung, mehr schlafen, gesünder essen und so weiter, das sind die Dinge, die uns guttun. Unser Gehirn arbeitet aber nach seinen eigenen Regeln. Und wenn wir wissen, wie, welche Grundlagen es braucht, um, und wir dann an den richtigen Stellschrauben sch, drehen können, die uns wieder zu einem leistungsfähigen Gehirn bringt, dann haben wir gute Aussichten, ja, unser gutes Leben zu erreichen. Dafür haben wir Bewango entwickelt. Jetzt ist Bewango ein fantasie Name prinzipiell, der sich aber mit sehr vielen Parametern ergänzen lässt. Das B für Bewusstsein, Bewusstseinsschärfung. Wir laufen den Tag über sehr häufig im Autofokus. Gut ist es eben dann, wenn wir mal im Bewusstsein eine Entscheidung treffen.
B E für Bewegung, W für Wissen. Wir können dann etwas umsetzen, wenn wir wissen, warum es gut ist. Aufmerksamkeit, das A, auf die richtigen Dinge lenken. Nachdenklichkeit und Nachhaltigkeit. Ja,: es soll uns was für eine, für unser Leben bringen, für eine lange Zeit. Und Go, nicht lange reden, machen. Zooe. Bei Bewango steht das Gehirn im Mittelpunkt. Jetzt noch mal einige Dinge darüber. Warum das Gehirn? Hier entstehen unsere Gedanken, Entscheidungen und unser Handeln. Und ist unser Gehirn leistungsfähig, können wir konzentriert arbeiten, klar denken. Doch unser Gehirn arbeitet nie allein. Seine Leistungsfähigkeit hängt unmittelbar auch davon ab, wie wir uns bewegen, ernähren und schlafen.
Bewegung ist der beste Gehirnbooster. Regelmäßig in den Tag eingebaut, ja, löst es sehr viele positive Dinge aus. Und wer sich regelmäßig bewegt, stärkt nicht nur seinen Körper, sondern trainiert auch das Gehirn. Energie. Ernährung versorgt unser Gehirn mit: Energie und das, was wir essen, entscheidet deshalb auch mit darüber, wie gut unser Gehirn arbeiten kann. Schlaf, Pausen, Erholung, Pausen sind niemals rausgeschmissene Zeit. Sie sind eine Investition in ein leistungsfähiges Gehirn und Anstiftung. Anstiftungen bringen unser Wissen in Bewegung. Denn die Veränderung entsteht nicht durch einmaliges Wissen, sondern ganz einfach dadurch, durch regelmäßiges Tun. Ganz kurz noch mal: Das ist so der Ablauf. Erst die Dinge verstehen, erleben in einem Seminar oder wie auch, die Möglichkeiten gerade sind und dann dranbleiben. Das ist das, was uns hilft
Dass unsere Gewohnheiten entstehen. Im Seminar entsteht das Verständnis, die bewango begleitet den Transfer in den Alltag, bis aus dem Wissen Gewohnheiten entstehen und Menschen ihr Leben wieder bewusst gestalten. Ja, fit im Kopf. Wofür? Für ein gutes Leben. Vielleicht nehmen Sie heute keine zehn neuen: Erkenntnisse mit nach Hause, aber vielleicht eine einzige. Veränderung beginnt eben nicht mit einem perfekten Plan, sondern sie beginnt mit dem nächsten ersten kleinen Schritt. Deshalb verändert nicht die große eine Entscheidung unser Leben. Es sind die vielen kleinen Entscheidungen Tag für Tag. Jetzt denken Sie noch einmal an die Eingangsfrage zurück, so wie wir vorhin begonnen haben: Was bedeutet das gute Leben für Sie persönlich? Vielleicht denken Sie noch mal an die Bilder, die Sie vor Augen hatten. Und vielleicht haben Sie heute auch eine zweite Antwort gefunden. Jeder kleine Schritt ist wichtig und genau das ist es. Bewango begleitet dabei. Aus guten Entscheidungen entstehen neue Gewohnheiten und aus neuen Gewohnheiten entsteht ein gutes Leben.
Fit im Kopf, fit fürs Leben. Also zum Schluss noch mal möchte ich nur noch mal einen: Gedanken, mitteilen. Sie müssen morgen nicht alles anders machen, aber vielleicht machen Sie eine Sache anders. Denn genau so beginnt Veränderung: Schritt für Schritt. Und ich wünsche Ihnen allen, dass Sie den Mut haben, den ersten neuen Schritt zu gehen. Danke schön. Vielen herzlichen Dank. Genau. Damit, genau. Vielen Dank, dass ihr euer Wissen und eure Erfahrungen geteilt habt. Damit kommen wir rüber in die Q&A, in den Frageteil. Da nehmen wir uns, , ja fünfzehn Minuten Zeit. Ich werde jetzt die Aufzeichnung beenden und dann kann's losgehen.
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